Antergos

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Antergos
Die Installationsroutine ist wirklich extrem benutzerfreundlich und erfordert keinerlei wirkliche Vorkenntnisse.
Extrem angenehm fand ich, dass man bei der Installation gleich auswählen konnte, welche Desktop Oberfläche man haben will. Es waren alle vorhanden, die mir bekannt sind, von xfee bis Gnome und KDE, ich habe mich für xfee entschieden, da es mir persönlich am besten gefällt.
KDE ist mir zu bunt und zu fehleranfällig, vor allem, weil ich in der Vergangenheit schon teilweise den Eindruck hatte, dass die KDE Entwickler den User ungefragt, in Windows Manier, als Beta-Tester missbrauchen, oder aber ihren Kram selbst nicht anständig testen.
Sehr schön finde ich die GUI, die alles zusammen fasst, das man benötigt, um sich seinen Rechner einzustellen, da ich es auf einem Notebook habe, kann dies natürlich auch sehr viel Strom einsparen.
Insgesamt gibt es unter dem Menüpunkt Einstellungen eigentlich nichts, das man sich nicht so einstellen kann, wie man es selbst gern hätte.
 
Wie schon erwähnt, benutze ich Anteros Linux auf meinem Notebook, und ich muss gestehen, dass ich begeistert davon war, wie einfach es war, meinen Asbach uralten UMTS Stick zum Laufen zu bekommen. Bei der Installation eingesteckt lassen, mit wenigen Mausklicks war er eingerichtet, ich brauchte eigentlich nur das bestätigen, was er mir vorgeschlagen hat.
 
Wie es sich gehört, ohne umständlich irgendwelche Treiber und Tools installieren zu müssen.
 
Das einzige was mir nicht gleich gelingen will ist mit Anteros im mein Lokales Lan zu kommen.
Irgendwie will der da ein usershare aktiviert haben, muss ich mich die Tage mal mit befassen, hatte ich bisher noch nicht das Problem 🙂
Muss ich mich später mal mit befassen.
Da ich den Synaptics kenne und liebe, finde ich den bordeigenen Paketmanager etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings dürfte dieser für einen unerfahrenen Benutzer sogar noch etwas leichter zu bedienen sein, als der von Synaptics.
 
OK, meine heißgeliebte Internet DJ Console geht auch unter Antergos nicht auf dem Notebook, die wollte aber auch unter Mint Linux nicht laufen 🙂
 
Immerhin habe ich Mixxx gefunden, damit kann man auch senden 🙂
Die Installation hat zwar Ewigkeiten gedauert, keine Ahnung ob er es erst selbst compiliert hat, aber es funktioniert.
 
Eine anständige Office Anwendung vorinstalliert kann ich nicht finden, ist die erste Distribution, die ich habe, die Libre Office nicht mit installiert.
Nur einen Dokumenten-Betrachter vorinstalliert.
Scheint aber komplett im Paketmanager vorhanden zu sein, und scheint die einzige Office Anwendung zu sein, die im Paketmanager zu finden ist.
OK, da für mich unter Windows LibreOffice eh ne Standardanwendung ist, irgendwie unverständlich, dass es nicht gleich komplett mit installiert ist, schade irgendwie.
Denn als unerfahrener Benutzer LibreOffice aus dem Paketmanager von Hand installieren, ist gelinde gesagt shice. Sollte man also auch dran denken, sich von Hand die deutschen Sprachpakete mit installieren.
 
Nen Programm, das sich Mail Reader nennt, gibt’s zwar, aber dem muss man auch nen bevorzugtes Mailprogramm angeben, was witzlos ist, denn es ist keines mit installiert.
 
Auch hier muss ich sagen, dass ich das für unerfahrene User als ungünstig empfinde, in der Regel ist bei den meisten Distributionen Thunderbird mit vorinstalliert, oder auch ein anderes Mailprogramm, aber es ist zumindest schon mal eines in der Grundinstallation mit dabei.
 
Also Thunderbird von Hand mit deutschem Sprachpaket installiert, ist auch im Paketmanager vorhanden.
Wie es sich gehört, von meinem PC den Ordner .thunderbird via Stick zum Notebook, und ich habe meine kompletten Mails und Adressen auf dem Notebook, das ist einer der Gründe weswegen ich so auf den Thunderbird stehe, da kann man so herrlich einfach Sicherungskopien machen.
Als Medienspieler ist Parole vorinstalliert… ich bin VLC geschädigt 🙂
Im Paketmanager enthalten.
Nen Bildbearbeitungsprogramm hat er auch nicht von Haus aus drinn.
OK, nen Paar Tools zum verwalten und bearbeiten von Fotos und Bildern sind im Paketmanager, ich entscheide mich wie immer für GIMP, denn meiner Meinung nach ist auch dies eine Standardsoftware unter Linux
Fazit :
Antergos Linux ist eine schöne Distribution, man findet alles, was man braucht, aber für Unerfahrene oder Linux Neueinsteiger ist diese Distribution definitiv nicht geeignet.
 
Für Neueinsteiger würde ich auch weiterhin LinuxMint empfehlen.

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