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GuideOS ist kein Versuch, die nächste „große“ Distribution zu werden oder bestehende Projekte zu übertreffen. Stattdessen ist es ein spannendes Experiment und ein gemeinsames Projekt, bei dem die Community selbst entscheidet, wie die Distribution aussehen und funktionieren soll.

 

Cinnamon ist nicht unbedingt meine bevorzugte Desktop Umgebung, aber nach dem Lesen der Beschreibung hat die Distribution allemal ‘ne Chance verdient 🙂

Also ganz wichtig ….. das Logo erinnert hart an Raumschiff Enterprise, das kann nur gut werden 🙂

Erster Eindruck nach dem Starten der Live Version ist schon mal sehr gut, die wichtigsten Dinge scheinen vorinstalliert zu sein, als Software Quelle wird Debian und Falthub genutzt.

Nemo als Dateimanager ist auch nicht die schlechteste Wahl.

Und vor allem für Neulinge, die dem Englischen nicht so mächtig sindm dürfte diese Distribution extrem vorteilhaft sein, denn sie ist standardmäßig komplett schon auf Deutsch eingestellt.

Dann will ich es mal installieren 🙂

Der Wilkommensbildschirm ist detailliert und sicherlich für jemanden, der sich mit Linux nicht auskennt, extrem hilfreich.

Die Installation dürfte jedem gelingen; die einzige „schwere“ Entscheidung, die man treffen muss, ist die, ob man GuideOS parallel zu einem vorhandenen Betriebssystem installieren möchte, oder ob man die Systemplatte löschen möchte.

Gesamte Installationsdauer (mit schnellem USB Stick) 1 Minute 30 sec. Das ist selbst für Linux Rekord 🙂

Als nächstes schaue ich mir mal die Software-Empfehlungen an.

Web und Chat

hilfreich, würde ich auch Einiges von empfehlen. Meine Empfehlung ist noch der Waterfox als Browser – zumindest, wenn man beim Firefox keine eingebaute KI haben möchte.

Und naja, Als Mailä-Programm verwende ich anstelle des Thunderbird vorzugsweise Evolution, weil man hier ganz einfach Backups machen oder diese bei Neuinstallation einspielen kann.

Büro

würde ich noch Calibre empfehlen, für alle, die viel mit Büchern oder Newsreadern machen.

Audio / Video

alles, was man zum Starten braucht, OK, als Web-Radio-Betreiber würde ich noch Mixxx, Puddletag, Soundkonverter, mp3Gain und MhWave Edit empfehlen 🙂

Bildbearbeitung

Lässt keine Wünsche offen

Gaming Tools

kann ich nicht mitreden

Native Games

auch nicht

Backup

lässt keine Wünsche offen

GuideOS Tools sollte man sich unbedingt ansehen: hilfreiche Sachen dabei.

Eines ist sicher: wenn man nach der Grundinstallation die Software-Empfehlungen anschaut, hat jeder Linux-Neuling einen PC mit dem er sehr gut arbeiten kann.

Persönliche Vorlieben und Abneigungen entwickeln sich allein, und auch in dem umfangreichen Software-Angebot, das man über „Software“ im Systemmenü hat, kann man später stöbern.

Wichtig finde ich aber erst einmal, dass man nach der Installation schnell einen Rechner hat, mit dem man sehr gut arbeiten kann.

Was ich extrem angenehm finde, ist, dass sie neben ihrem „Software-Store“ auch den Synaptics Paketmanager installiert haben. User, die wissen, was sie wollen, werden es dankend zur Kenntniss nehmen.

So konnte ich mir zum Beispiel schnell das eine oder andere, das ich beim Dateimanager vermisst habe, nachinstallieren.

OK, nun geht’s ins Eingemachte; die meisten Distributionen scheitern hier 🙂

Auch diese, einfach mal mit der rechten Maustaste ‘nen Ordner im Heimnetz freigeben, ist nicht.

Ist auch nicht das Wichtigste, zum Dateitausch hat man ja ‘ne Cloud 🙂 und USB-Sticks gibt’s auch noch.

Aber mega: das ist die erste Distribution, die ich unter Debian habe, bei der die IDJC funktioniert.

(= Sendesoftware für Internet-Radio).

Da verzichte ich doch gerne auf einfaches Einrichten von Netzwerk-Ordnern, die ich dank Cloud eh nicht mehr benötige 🙂

Was diese Distribution definitiv von den meisten anderen abhebt, ist der Umstand, dass sie als Audioserver mit Jack Audio umgehen kann, das dürfte vor allem Leuten gefallen, die mit Musik zu tun haben.

Etwas nervig ist es, dass man darauf achten muss, von welcher Quelle man was installiert, denn wenn man irgendetwas von Flat Hub installiert und das Programm dann nicht in seiner Liste findet, einfach ‘nen Reboot machenund es taucht auch auf 🙂

Aber auch das betrachte ich als Kleinigkeit, denn so oft installiert man ja auch nicht irgendwelche Dinge. Wenn man es weiß, installiert man einmal alles, was man haben will, macht danach ‘nen Reboot und die Welt ist in Ordnung.

Da ich von der Distribution begeistert bin, habe ich sie auch gleich auf meinem Arbeits-PC installiert, klappt genauso gut wie auf dem Notebook.

Mein Fazit :

Definitiv eine feine Distribution, die sich nicht hinter den großen Namen wie MX Linux oder Mint Linux verstecken muss.

Für Neueinsteiger und Linux-Neulinge würde ich GuideOS sogar noch vor MX Linux empfehlen.

Für mich einziger Wermutstropfen…. die Desktop-Oberfläche, aber das sind persönliche Vorlieben, ich steh’ halt auf KDE Plasma 🙂