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Mint Linux LMDE

Da ich persönlich kein Fan von Ubuntu Linux bin, habe ich mir die LMDE Edition von Mint Linux runter geladen (www.distrowatch.com)

Einfach die Iso runter geladen, ‘nen bootfähigen Stick draus gemacht und vom Stick gebootet.

Fertig ist die Live-Version, mit der man schon mal gucken kann, was man da für ein Betriebssystem hat.

Vorinstalliert ist eigentlich alles, was man zum Loslegen braucht, von diversen Systemtools, um es auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen, bis Firefox und Libre Office. Als Mail-Programm wie fast immer Thunderbird.

Ich bevorzuge Evolution, hat ‘ne einfache und einfach geniale Backup-Funktion, die auch mit riesen Postfächern klar kommt.

Als Desktop-Umgebung wird Cinamoon verwendet, in der Vergangenheit gab es da ab und an Probleme mit Nvidia Karten, keine Ahnung, ob’s noch so ist, ich werde es gleich merken 🙂

Hat so’n büschen Look and Feel von Windows bis Version 7.

Installationsroutine absolut Idioten sicher: wenn man nicht weiß, was der von einem will, einfach auf weiter klicken, die Vorschläge waren alle passend, das einzige, was ich eintragen musste, war Benutzername, Rechnername und Password.

(Keine Registrierung, keine Kundendaten irgendwo in ‘ner Cloud 🙂 )

Installation war nach wenigen Minuten fertig, halt ‘nen schneller Stick 😉

Nach dem ersten Booten gibts ‚nen Wilkommensbildschirm, hier empfiehlt es sich, den einmal durchzugehen, denn alle wichtigen Dinge, die noch zur Installation sind, werden hier abgearbeitet.

Als erstes mache ich ‘nen System-Schnappschuss von der frischen Installation.

Hab’ ich in 12 Jahren nicht gebraucht, aber man weiß ja nie.

Danach installiere ich mir die zusätzlichen Multimedia-Codecs, kann auch nicht schaden.

Hier merkt man schon den allerwichtigsten Securety-Vorteil von Linux gegenüber Windows.

Es wird nix, aber auch ga nichts installiert, ohne dass man vorher das Password eingegeben hat.

Als Nächstes könnte ich die Systemeinstellungen anpassen, das mache ich aber irgendwann mal in aller Ruhe.

Hier kann man den Rechner einfach und schnell so einstellen, dass auch Sehbehinderte damit arbeiten können, braucht nur ein wenig Übung und Zeit, bis man raus hat, wo man alles drehen kann 🙂

Bei der Firewall sollte man wissen, was man tut, ansonsten sie so lassen wie sie ist.

Im Prinzip war’s das schon, als nächstes kann man den Paketmanager starten und hat Zugriff auf über 60.000 Apps, die es alle gratis und open Source gibt, keine Werbung, keine Einschränkungen usw.

Hier wird man ganz schnell feststellen, dass Linux sehr viel sparsamer mit Festplattenspeicher umgeht als Windows. Denn Libraries werden nur einmal installiert und alle Programme, die selbige nutzen, greifen drauf zu.

Spart immens Platz, wenn nicht jedes Programm die xte Kopie von ein un der selben dll auf die Platte packt, macht das Installieren von Software aber ziemlich kompliziert….. dafür gibt es die Paketmanager unter Linux, die lösen das Problem automatisch und installieren alles, was von der Software gebraucht wird und noch nicht vorhanden ist, automatisch.

Nach nem Defragmentierungstool brauchs man gar nicht erst zu suchen, denn Linux speichert keine Daten fragmentiert ab, was immens die Festplatte schont und das starten von Software ziemlich fix macht.

Nach dem Starten der Anwendungsverwaltung stellt er erstmals fest, dass es ‘ne neue Version der Aktualisierungsverwaltung gibt. Wird also erst mal die Aktualisierungsverwaltung aktualisiert 🙂

Er sagt, was aktualisiert wird und ohne Password geht nix.

Danach gibt’s ‚ne Liste von allem. wovon er ein Update machen möchte; wenn man eines daovn nicht haben will, kann man das Häkchen raus nehmen.

Würde ich aber nicht empfehlen.

Ebenso fragt er, ob man auf einen lokalen Spiegelserver (einen Server,über den man die Aktualisierungen bekommt, davon gibt es weltweit ‘ne ganze Menge und die haben immer alle das selbe). Da mein Internetprovider auch ‘nen Spiegelserver von Mint Linux betreibt, wähle ich den aus, schneller geht’s net 🙂

Wie zu erwarten, arbeiten Ratz und Fatz Hand in Hand beim Herunterladen der vielen Updates, kein stundenlanges Warten und naja, nebenbei kann man mit dem Rechner auch weiter arbeiten, is ja kein Windows 🙂 (geht echt Ratz fatz)

Einer der ganz seltenen Fälle, in denen man nach ‘nem Update mal ‘nen Neustart machen muss.

Da ich weiß, welche Programme ich brauche und welche nicht, räume ich erst mal bei der installierten Software auf und deinstalliere alles, was ich nicht brauche.

Was auch herrlich einfach geht, einfach im Startmenü mit der rechten Maustaste anklicken, deinstallieren und gut ist. Auch das geht natürlich nicht ohne, dass erst von Hand das Password eingegeben wird.

Wenn man nicht genau weiß, was man tut, sollte man hier vorsichtig sein und vor allem noch mal kontrollieren, ob man wirklich das Richtige deinstalliert, was kein Problem ist, da er noch mal nachfragt, ob die Dateien wirklich deinstalliert werden sollen.

Nun geht’s in die Anwendungsverwaltung.

Als Paketinstaller hat Mint Linux ‘nen eigenen, der einfach, übersichtlich und komfortabel ist.

Zu wissen, was man braucht, is da sehr hilfreich und spart viel Zeit; alternativ kann man aber auch nach Rubriken sortiert stöbern.

Mal die Liste der Software, die ich brauche:

FileZilla (FTP Programm)

Audacity (Audio datein schneiden, bearbeiten, erstellen, mehrere Spuren möglich)

Drop Box

Nextcloud

Gimp (Bildbearbeitungsprogramm, braucht sich nicht hinter Photoshop verstecken)

Als Dateimanager verwendet Mint den Nemo, hier gibt es einige Zusatzplugins, die ganz hilfreich sind, also Nemo als Suchbegriff und mal schauen, was er bietet.

Plugins, die installiert sind, sind mit Häkchen markiert

Den Doublecommander finde ich als Dateimanager ab und an auch ganz hilfreich.

Mousepad is ein einfacher, schlichter Texteditor, manchmal ganz hilfreich.

Clementine als Musik-Datenbank und Audio-Player. (kann auch Webradio, Spotify usw.)

Man muss auch nicht warten, bis er Installation 1 fertig hat, man kann einfach weiter machen.

VLC ist für mich ein Muss 🙂

Soundconverter

Puddletag, um mp3 tags zu bearbeiten

MuseAmp zum Gainen von mp3

Mhwaveedit: einfacher, aber guter Audio-Editor

Mixxx Dj und Sendesoftware für’s Radio

Mediathekview für ÖRR-Mediathek

Evolution als Mailprogramm

Signal desktop …. strange hat zwar auch Flatpak-Programme, aber die Desktop Version vom Signal Messenger nicht…. Easy Flatpak installiert, in dem Software Store gibbet dat und vieles mehr 🙂

So weiter mit der Anwendungsverwaltung 🙂

Brave Internet Browser

Falkon Internet Browser

Die beiden hat er nicht in seiner Paketquelle, also wieder easy Flatpak

Vivaldi Internet Browser

Opera internetbrowser

Anydesk (Fernwartungstool)

Ich glaube, so langsam habe ich alles.

Man sieht….. es ist keine Hexerei sich mit Linux ‘nen gut bestückten PC einzurichten.

Ansonsten einfach mal hier und da auf die rechte Maustaste klicken und gucken, was man zu sehen bekommt 🙂

Und mit den vielen Einstellungstools kann man auch noch sehr viel Zeit verbringen 🙂

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