Neptune 9.0 Linux
Neptune OS ist eine deutsche Linux-Distribution, die fast vollständig auf Debian Stable basiert, jedoch einen neueren Linux-Kernel und erweiterte Hardware-Unterstützung bietet. Der Fokus liegt auf einem schnellen, gut aussehenden Multimediasystem mit dem KDE Plasma Desktop, das für Alltagsaufgaben, Musik-, Video- und Bildbearbeitung geeignet ist.
Basiert auf Debian 13 (Trixie).
KDE Plasma 6.3 als Standard.
Linux-Kernel 6.12 für bessere Hardwarekompatibilität.
Plasma Wayland als Standard-Session.
Integrierte Flatpak-Unterstützung mit Falthub-Quelle, ebenso lässt sich in Discover auch Snap integrieren.
Neue Versionen: Chromium 122 (funktioniert bei mir nicht, anderer Browser aber fehlerfrei), Thunderbird 115.9, LibreOffice 7.4.7, VLC 3.0.20.
Zwei eigene Paketquellen: Eine für Systemkonfiguration und Artwork, eine für KDE-Software (KDE Plasma, KDE Frameworks, KDE Anwendungen).
Entwickelt von einem 3-Mann-Team aus Deutschland.
Sprachen: Deutsch und Englisch.
Neptune OS verfolgt das Ziel, ein „Out-of-the-Box“-Erlebnis mit hohem Mehrwert für Multimedia-Anwendungen zu bieten, inspiriert von der Benutzerfreundlichkeit von BeOS.
Installation wie fast immer mit einem idiotensicheren Installer, was nicht erscheint beim ersten Start ist ein Startbildschirm, der einem die ersten Schritte erleichtert.
Dafür ist Neptun aber eine der wenigen Distributionen, mit denen man via rechte Maustaste problemlos einen Netzwerkordner freigeben kann.
Als erstes sollte man nach der Installation, wenn gewünscht den Ordner frei geben, und bei Discover unter Einstellungen die Paketquellen auswählen. Ich installiere mir da immer den Zugang für das Snap Archiv, da man dort das eine oder andere findet, das man in anderen Software Archiven nicht findet.
Später, wenn es um die Installation von Software geht, hat man immer wieder die Möglichkeit, das gleiche Programm aus unterschiedlichen Paketquellen zu installieren.
Meine Reihenfolge ist grundsätzlich: Debian Paketquelle, Flatpak, snap, also wenn vorhanden ist das die Reihenfolge, wo ich das Programm verwende.
Erfahrungsgemäß ist es nun eine gute Idee, mal einen der seltenen Reboots bei Linux nach installation zu machen.
Discover ist der Paketmanager und befindet sich auch schon auf dem Desktop.
Erst einmal sollte man das System aktualisieren; hier kann es sein, dass er Fehlermeldungen produziert, sprich man muss in den Einstellungen möglicherweise mit den Paketquellen etwas “spielen“, so dass die sich untereinander auch vertragen.
Testing sollte man grundsätzlich nicht mit aktivieren, denn wie der Name schon sagt, hier wird getestet 🙂
Die Software Pakete, die man zur Verfügung hat, findet man in Discover auch sehr schön in Rubriken eingeteilt, sprich: selbst wenn man nicht weiß, wie das, was man braucht heisst, kann man es hier finden, ist halt etwas mit suchen verbunden.
Aktuell gibt es 4.988 Programme, die man sich frei installieren kann, ohne Werbung ohne Sharaware-Einschränkung.
Da dürfte nun wirklich für jeden das Benötigte bei sein.
Komplette Installation mit allem, was ich an Software haben will, war nach nicht mal 2 Stunden fertig.
Hier hilft es, wenn man weiß, wie die Programme heißen, die man haben will.
Aber auch mit der Grundinstallation kann man schon arbeiten, eigentlich ist hier schon so ziemlich alles installiert, was man an Standardanwendungen braucht.
Nun ist erst mal das Einstellen der Darstellung und das Aussehen der Desktop-Oberfläche angesagt.
KDE Plasma bietet da eine ganze Menge Möglichkeiten; auch hier ist es hilfreich, wenn man weiß, was man haben will 🙂
Neueinsteiger haben Einiges zum Spielen 🙂
Eingestellt wird es unter Farben und Design unter Systemeinstellungen.
Extrem angenehm für die Augen finde ich die Nachtlicht-Funktion; ich hab sie immer an.

